Presse – Aktuell
Eine Auswahl der wichtigsten Publikationen. Kopien der vollständigen Artikel können bei uns bestellt werden.
Telefon: 055 256 70 10
Telefax: 055 256 70 11
E-Mail: bleiche@bleiche.ch
Zürcher-Oberländer, 13. Februar 2013
Knapp am Hochhaus vorbei
Nächstes Jahr beginnen in Wald die Bauarbeiten an zwei weiteren Gebäuden im Claridapark. Der Jonagarten fällt durch seine ungewöhnliche Architektur auf – und soll an die Industriezeit im Dorf erinnern.
Das Walder Dorfzentrum verändert sich bald weiter – die Baugespanne künden es an: 2014 soll in Wald eine weitere Bauetappe des Claridaparks auf dem Bleiche-Areal beginnen, in zwei Jahren sollen die beiden Gebäude mit dem Namen Jonagarten mit je 21 Wohnungen bezugsbereit sein.
Auf dem Areal stehen bereits die beiden Häuser am Schlipfbach, und bald ist das erste von drei geplanten Gebäuden der Hollyforest-Häuser bezugsbereit. Dass hier modern gebaut wird, ist bekannt. Doch die beiden Jonagarten-Gebäude dürften Aufsehen erregen: Sie sind knapp 22 Meter hoch und damit noch unter der Hochhausgrenze. Dank den versetzten Fensterfronten, den sogenannten Auskragungen, sehen sie aus, als hätte man drei Gebäudeteile versetzt übereinandergebaut. Diese sollen in ihrer Bauweise an die Trockenräume der Industriezeit erinnern – also an die Räume, in denen früher das gewobene Tuch zum Trocknen aufgehängt wurde. Dennoch dringt die Moderne deutlich durch. «Die Bauweise passt zum Bleiche-Areal, und sie zeigt in die Zukunft», sagt Andreas Honegger von der Bauherrschaft Otto & Joh. Honegger AG. «Wir haben uns bewusst für eine auffällige Architektur entschieden. So sollte verdichtendes Bauen funktionieren, sonst entsteht etwas Bünzliges.» Trotz der Grösse der Gebäude soll genug Raum rundherum bleiben. «Die Anlage ist ein Park, man kann ja durch ihn spazieren, er ist autofrei.»
Kaum Widerstand
Honegger ist sich bewusst, dass die Gebäude im Dorf für Gesprächsstoff sorgen werden. «An etwas Neues, Spezielles müssen sich die Leute erst gewöhnen. » Bevor im September 2010 die erste Bauetappe des Claridaparks begann, war der Widerstand in der Bevölkerung besonders wegen der Höhe der Gebäude gross, die Anlieger befürchteten Schattenwurf. Mittlerweile hat sich der Protest der Bevölkerung gelegt. «Negative Reaktionen zu unseren Plänen gab es in letzter Zeit kaum», sagt Honegger.
Das bestätigt auch Gemeindepräsidentin Käthi Schmidt. Sie findet nur lobende Worte für die Pläne im Claridapark: «Der Gemeinderat beurteilt das Projekt sehr positiv.» Die Architektur sei «nicht 08/15» und nicht in die Landschaft geklotzt, sondern passe sich der Umgebung an. «Auch die angestrebte Durchmischung bei den Mietern hat uns überzeugt.» Honegger geht davon aus, dass sich vor allem ältere Menschen für den Kauf einer Wohnung im Jonagarten interessieren. «Sie schätzen die altersfreundliche Umsetzung der Wohnungen, die ausserdem zentral gelegen sind.» Er hofft allerdings darauf, dass die moderne Bauweise auch jüngere Mieter anzieht, damit eine soziale Durchmischung im Claridapark entsteht.
In jedem Geschoss im Jonagarten ist Platz für je zwei rollstuhlgängige 31/2- und eine rollstuhlgängige 41/2-Zimmer-Wohnung. Und in jeder Wohnung sind drei Wände mit Fenstern ausgestattet, je eine Wohnung in den beiden Gebäuden hat sogar Rundumsicht. Alle Wohnungen haben Terrassen, je eine pro Gebäude ist mit einem Sitzplatz ausgestattet. Wie hoch die Investitionen in den Jonagarten sind, will Honegger nicht sagen. «Das würde dem Grundsatz der Familie Honegger widersprechen.» Fest steht aber: Die Wohnungen in den drei oberen Geschossen werden für 560 000 bis 800 000 Franken verkauft, die restlichen Wohnungen wollen Honeggers hingegen vermieten.
Ein Teil bleibt in der Familie
«Bei der Vermietung der Wohnungen in der Siedlung Hollyforest haben wir gemerkt, dass weiterhin Leute daran interessiert wären, eine Wohnung zu kaufen», sagt Honegger. «Wer dort wohnt, will Teil dieser besonderen Siedlung sein». Darum sollen im Jonagarten auch Eigentumswohnungen entstehen. Der Rest der Wohnungen wird vermietet, «damit sie in der Familie bleiben».
Bereits jetzt kämen Anfragen für den Jonagarten – etwa von Leuten, die keine der 20 Wohnungen in den ersten zwei Claridapark-Häusern am Schlipfbach kaufen konnten. Im Haus Hollyforest sind fast alle Wohnungen schon vermietet, Ende dieses Sommers ist der Einzugstermin.
Bericht als PDF >


